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FACHBEGRIFFE


1K-2K…K Beschichtungen

Abkürzungen für ein- oder mehrkomponentige Beschichtungen

Ableitfähigkeit

Die Ableitfähigkeit bezeichnet die Eigenschaft, elektrische Energie abzuführen. Das applizierte Material muss also einen dementsprechenden Widerstand (gemessen in Ohm) aufweisen.
Fußböden sollten einerseits einen so geringen Widerstand haben, dass keine elektrische Aufladung entsteht, andererseits darf ein Bestimmter Wert nicht unterschritten werden um bei Berührungen einer Spannungsquelle gefährliche Stromleitungen durch den menschlichen Körper auszuschließen.
Wichtig ist diese Eigenschaft für z.B. für Böden im Bereich der elektronischen Industrie
AS steht als Abkürzung für Antistatisch.

Brandverhalten

In einer Brandprüfung ermitteltes Verhalten eines Baustoffes bzw. einer Baukonstruktion. Bodenbeläge sollten schwer brennbar und schwach qualmend ausgeführt sein Bfls1

Carbamatbildung

Weissverfärbung infolge Beaufschlagung mit Wasser des noch nicht getrockneten Epoxidharzes

Chemische Beständigkeit

Beständigkeit eines Beschichtungsstoffes oder eines Beschichtungssystems bis zur Zerstörung durch Einwirkung von Medien wie Säuren, Laugen, Lösemittel od. dergl.

Dampfdiffusionsfaktor

Bezeichnet den Widerstand den ein Baustoff dem Wasserdampf in der Luft entgegensetzen kann

Er wird auf die äquivalente Luftschichtdicke bezogen.

Je kleiner der -Wert, desto leichter kann der Dampf durchdringen. Warme Luft transportiert Wasserdampf zur Kaltseite. Damit in der Konstruktion kein Feuchtigkeitsstau entsteht, muss sie innen dichter sein als außen. Zu dichte Schichten führen zu einem ungünstigen Raumklima, weil Feuchteaustausch unmöglich ist.

Durchhärtung

Vollständiger Übergang des Bindemittels vom flüssigen in den festen Zustand

E-Modul liegt bei gleicher Härte bei EP höher als bei PUR

Der Elastizitätsmodul (auch: Zugmodul, Elastizitätskoeffizient oder Youngscher Modul, benannt nach dem englischen Arzt und Physiker Thomas Young) ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik, der den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear elastischem Verhalten beschreibt.

EP

Abkürzung für Epoxydharz. Ein Epoxydharz besteht aus Polymeren (Polyether), die je nach Reaktionsführung unter Zugabe geeigneter Härter einen Kunststoff von hoher Härte und chem. Beständigkeit ergeben

ESD

Elektrostatische Entladungen. Übertragung von Ladungen zwischen Körpern mit unterschiedlichem elektrostatischen Potenzial durch direkten Kontakt od. durch ein elektrostatisches Feld

Frischbeton

Fertig gemischter, unverfestigter Beton

Glasübergangstemperatur

Die Glasübergangs- od. Erweichungstemp. ist die Temperatur, bei der ein Kunststoff die größte Veränderung der Verformungsfähigkeit aufweist. Dieser so genannte Glasübergang trennt den unterhalb liegenden spröden Bereich (Glasbereich) vom oberhalb liegenden weichen Bereich (gummielastischer Bereich)

Grüner Beton

Fertig eingebrachter Frischbeton, unmittelbar nach dem Verdichten aber vor dem Erhärten.
Eine Grundfestigkeit ist bereits gegeben

Haftzugfestigkeit

Die Haftzugfestigkeit (ungenau auch Abreißfestigkeit) (Kurzbezeichnung: ?HZ) dient als Kennwert für die Adhäsionoder Haftung von Schichten (wie etwa Putze, Estriche, Beschichtungen oder Anstriche) auf Betonoberflächen. Sie wird mit Hilfe der Haftzugprüfung (selten auch Abreißversuch) ermittelt, die sich hinsichtlich des Prüfgerätes und des Prüfablaufs nicht von der Oberflächenzugfestigkeitsprüfung an Betonoberflächen unterscheidet. Die Oberflächenzugfestigkeitsprüfung bestimmt im Gegensatz zur Haftzugprüfung die Kohäsion an der Betonrandzone

Lösemittelfrei od. total solid

EP -Systeme mit einem Masseverlust < 1%

Lösemittelarm

Beschichtungsstoffe deren Bindemittel mit maxi 5% organischen Lösungsmittel verdünnt werden

Lösemittelhaltig

Beschichtungsstoffe deren Bindemittel mit max 10% organischen Lösungsmittel verdünnt werden

Oberflächenhärte

Widerstand der Beschichtung gegen Eindruck

Osmose

Als Osmose (von griechisch ?????, ?smós = "Eindringen, Stoß, Schub, Antrieb") wird in den Naturwissenschaften der gerichtete Fluss von Molekülen durch eine semipermeable (auch: selektiv permeable) Membran bezeichnet.
Ein in der Praxis oft beobachteter Schaden ist die Blasenbildung unter oder in der Beschichtung infolge osmotischer Vorgänge

PUR

Abkürzung für Polyurethane. Polyurethane sind Kunststoffe oder Kunstharze die durch Polyadditionsreaktion von Diolen bzw. Polyolen mit Polyisocyanaten entstehen.

Reaktionsharz

Flüssiges Kunstharz, das durch eine chemische Reaktion erhärtet

Rissüberbrückung

Fähigkeit eines Beschichtungsstoffes bzw. eines Beschichtungssystems, durch dynamische oder statische Beanspruchung entstandene Risse im tragenden Untergrund zu überbrücken.

Rückseitige Durchfeuchtung

Ein Effekt der auftreten kann, wenn Feuchtigkeit z.B. infolge einer fehlenden rückwärtigen Abdichtung von außen eindringt. Um eine Beschichtung aufbringen zu können ist eine spezielle Sperrgrundierung erforderlich.

Rautiefe

Die Einzelrautiefe Rzi ist die Summe aus der Höhe der größten Profilspitze und der Tiefe des größten Profil als des Rauheitsprofils innerhalb einer Einzelmessstrecke.

Die Rautiefe Rz ist der arithmetische Mittelwert der Einzelrautiefen Rzi aufeinanderfolgender Einzelmessstrecken.

Die Rautiefe wird in der Regel mit dem Sandflächenverfahren ermittelt (andere Verfahren sind durchaus zulässig
Das Sandflächenverfahren dient der Bestimmung der mittleren Rautiefe an einer horizontalen Oberfläche. Die Prüfung ist nach Abschluss der Untergrundvorbereitung durchzuführen. Hierbei wird eine def. Sandmenge auf der zu prüfenden Oberfläche kreisförmig verteilt, sodass alle Vertiefungen gefüllt sind. Die mittlere Rautiefe ist definiert als Höhe des gedachten Zylinders mit dem Durchmesser d und dem Sandvolumen V

Rutschhemmung

Widerstand der Bodenbeschichtung gegen gleitende Reibung von Personen. Die Einteilung erfolgt in Klassen von R9 bis R13

Taupunkt

Jener Temperaturbereich bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist. Bei Abkühlung auf den Taupunkt oder darunter tritt Kondensation von Wasserdampf ein.

UV-Beständigkeit

Besondere Eigenschaft eines Beschichtungsstoffes die Farbtonveränderungen verhindert bzw. nur im geringen Maße zulässt.

Verschleisswiderstand

Widerstand einer Oberfläche gegen mechanische Beanspruchung

Wässrige Beschichtung

Beschichtungsstoff dessen Bindemittel mit Wasser verdünnt werden kann, bzw. dessen Viskosität mit Wasser eingestellt werden kann

Weissverfärbung ( Carbamatbildung)

Weißliche Verfärbung einer EP Beschichtung bei nicht sachgerechter Applikation durch Reaktion des Beschichtungsstoffes mit CO² und H²O aus der Umgebungsluft

WHG

Wasserhaushaltsgesetz. Gesetzestext zur Ordnung des Wasserhaushaltes nach §19 für LAU -Anlagen



 
 
 
 
 

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